Der Afghanistan-Adventskalender – jeden Tag eine Tür zu einer Geschichte, 01.12.2016

schockelade-1Elisabeth Hartmann-Runge, Flüchtlingspastorin im Kirchenkreis, beschreibt hier, warum es für sie in diesem Advent einen notwendigen Blickwexxel gibt – keinen Schokoladenkalender, nicht mal einen fair gehandelten, sondern einen Geschichtenkalender, der uns und hoffentlich sehr viele andere auch – Menschen aus Afghanistan neu sehen läßt.

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Advents-Wünsche aus der Lübschen Moscheegemeinde, 30.11.2017

frau-muammelci-propstin-kallies-pastor-karnstadt-meisnerAdvents-Wünsche aus der Lübschen Moscheegemeinde in der Katharinenstraße, das ist doch wieder mal ein schöner Perspektivwechsel.

Seit dem Sonntag tu ich es – dort wo ich hinkomme, einen schönen, bei Bedarf auch einen gesegneten Advent zu wünschen. Meist ernte ich überraschte Blicke. Ich: „Gesegneten Advent!“ Andere: „Ach ja, …. ja!“, gibt es dann als Antwort, aber es gibt keine weitere Reaktion.

Und nun das … ein guter Adventswunsch von einer jungen muslimischen Frau an einen christlichen Pastor – wie kam es dazu? „Advents-Wünsche aus der Lübschen Moscheegemeinde, 30.11.2017“ weiterlesen

Bjarne Behrens: Blickwechsel bewirken Veränderung, 17.11.2016

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„Ich traf Bjarne Behrens Anfang August kurz vor seiner Abreise nach Paraguay beim Frühstück in Ratzeburg. Er freute sich auf seinen Einsatz und darauf seine Kompetenzen und Talente für andere Menschen einzusetzen. „Ich habe in meinem Leben so viel Gutes erfahren und möchte es mit anderen teilen, die es weniger gut haben.“

Er war bereit sich auf das fremde Land einzulassen und war gespannt darauf, wie die neuen Erfahrungen seine „Sicht auf die Dinge“ verändern würden. Hier haben sie nun das Glück, eine erste scharfsinnige Analyse seiner Entwicklung nachzulesen. Danke Bjarne, dass Du uns so teilheben lassen willst, an Deinen Gedanken!“

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Alle Jubeljahre mal …, 10.11.2016

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Wenn meine Mutter das sagte, dann meinte sie: das passiert ganz selten, aber wenn es passiert, dann ist es was Tolles!
Im Theologie-Studium lernte ich, woher sich die Formulierung ableiten läßt: das „Jubeljahr“ kommt von  „Jobeljahr“ (hebr. שנת היובל schenat hajobel)  oder auf deutsch eben auch Jubeljahr oder auch Erlassjahr. Es  handelt sich dabei um  ein Gebot der Tora (Lev 25,8-55 EU):

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Besuche Kiribati, solange es noch geht!, 04.11.2016

Patricia2.jpg… könnte man formulieren. Patricia Fritze, eine Weltwärts-Praktikantin aus Ratzeburg, leistet ihren Weltwärtsdienst auf Kiribati am anderen Ende der Welt. Wir haben sie in diesem Blog bereits zu Wort kommen lassen, und das soll mit diesem Blogeintrag wieder geschehen. Immerhin schaut sie vom anderen Ende der Welt auf das Tagesgeschehen – und das mit interessanten Perspektiven. Dank an Patricia, dass Du uns an Deinen Gedanken teilhaben lässt.

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Sondern überwinde das Böse mit Gutem, 20.10.2016

IMG_4748.JPGIch sage: „Lass dich nicht vom Bösen überwinden!“  Und die Gemeinde antwortet: „sondern überwinde das Böse mit Gutem!“ Es war beeindruckend, wie ernsthaft wir uns gegenseitig ermahnten – im Gottesdienst am vergangenen Sonntag – mit diesem Wochenspruch aus Röm 12,21.

Ich bin den Gemeindegliedern, die das mitgemacht haben, dafür sehr dankbar. Und bei mir ist eine wichtige Erkenntnis  gereift: Ich kann das Böse gar nicht mit Bösem überwinden. Das geht nur mit Gutem. Denn „Wenn ich versuche, das Böse mit Bösem zu überwinden, dann hat mich vorher das Böse schon überholt und ich will nicht mehr gut sein“.

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Kann man den machen? Den Blickwechsel?, 18.10.2016

blickKann man den machen? Den Blickwechsel? Ich denke ja. Man kann sich auch verweigern, den Blickwechsel geschehen zu lassen, ihn wahrzunehmen.

Zitat eines antiken Weisen: Wahrnehmung beginnt, wo Eindrücke sich ändern! Meine Lieblingsweisheit. Wenn man also reist, und das muss nicht weit sein, machmal reicht es das eigene Haus aus dem Fenster eines Nachbarn zu betrachten, dann gibt es eine Chance, dass Wahrnehmung beginnt.

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Pastorin Wiebke Böckers: Harlem, New York City, 26.09.2016

dsc_0053Noch ein letzter wunderschön sonniger Morgen in NY. Diesmal werden wir gegen 5 Uhr 30 vom sehr lauten Staubsauger vor der Tür geweckt. Der Mann, der für’s Frühstücks-Buffett zuständig ist, grüßt auch nach einer Woche immer noch nicht zurück genauso wenig wie der Mann an der Rezeption. Wie immer Rush-Hour vor der Hoteltür, die man nicht hört: die Autos in NY sind leiser, es ist trotz der Geschäftigkeit und Hektik irgendwie still. Stiller jedenfalls als der Schall der A 24 auf meiner 2 km entfernten Pastoratsterasse zu Hause um diese Uhrzeit.

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Besuch in der luth. Trinity Church Manhatten mit Pastorin Heide Neumark, 24.09.2016

img_2411In der 100th Straße Uptown Manhattan befindet sich die Trinity Church. Ungefähr 1886 von deutschen Einwanderer gebaut. Heute gehören zu der Gemeinde 300 Menschen. Wieder sind es Einwanderer aus Mexiko, Haiti, Puerto Rico – dazu Studierende des Union und Menschen, die sich dort zu Hause fühlen. Wir treffen Pastorin Heidi Neumark. Nachdem sie 20 Jahre in der Bronx eine Gemeinde geleitet hat, ist sie jetzt seit 10 Jahren in der Trinity.

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