Mein Freund Heiko war kein Seefahrer, 27.06.2016

Heiko Hafen mit Blumen (2).jpgAber er liebte die Flüsse, die Pulsadern des Globalen Miteinanders des Handels und der Kommunikation. Heiko starb viel zu früh. Gern hätten wir seine Asche in die Elbe gestreut. Weil das nicht ging – haben wir Blumen gestreut. Und der Hafen selbst grüßte Heiko: „Jeder Mensch braucht seinen Hafen“.  Heiko – wir wünschen Dir, dass DU im letzten Hafen angekommen bist.

In seinem Leben aber hatte Heiko uns eine Menge beigebracht. Auch über Globalisierung. Er lief gern mit einer Pudelmütze ohne Pudel herum. Auf der war vorn HAMBRUG aufgestickt. „So etwas  passiert, wenn Menschen in Asien Mützen für den europäischen Markt besticken – wie sollen die auch unsere Buchstaben beherrschen?“,  erklärte Heiko.

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Buch des Monats: Wie viele Sklaven halten Sie? 23.06.2016

SklavenEigentlich weiß man alles, oder zumindest kann man alles wissen – darüber, wie unsere Wirtschaft funktioniert. Vieles ist gar nicht so kompliziert, wie immer behauptet wird.
Wenn man nur einmal den „Blick wechselt“ von den Standardinformationen, mit denen der Mainstream unserer Medien uns beruhigend beunruhigt, und wenn man nur ein Mal zu ungewohnten Sendezeiten Infosendungen schaut, dann bekommt man Informationen, die man bisweilen gar nicht kennen möchte (zum Thema Kinderschokolade habe ich darauf hingewiesen, wie man solche Beiträge unseres öffentlich rechtlichen Rundfunks bei youtube finden kann).

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Vielfalt ist Normalität, 22.06.2016

KinderschokoladeKinder sind Kinder – und unsere Kinder  gehören hierher und zu Deutschland – ohne Unterschiede. Das hat Kinderschokolade erkannt.  Dabei muss man bedenken: Kinderschokolade ist kein ethisches Unternehmen. Der Konzern denkt beispielsweise  nicht daran, zur Verwendung von fair gehandeltem Kakao überzugehen, in dem keine Kindersklavenarbeit steckt. (Gebt bei youtube mal: Kakao und Kinderarbeit ein!) Immerhin – laut Website – sind sie um Nachhaltigkeit bemüht.

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Der neue Umgang mit Lettland-Partnerschaften, 17.06.2016

29.5.2016, Breitenfelde, PartnerschaftsGD KiKr LL
Parsla Muceniece auf dem Ökumenefest 2016 in Breitenfelde. Rechts neben ihr Pastor Rolf Martin.

Unser Kirchenkreis hat seit vielen Jahren eine Kirchenkreis-
partnerschaft zu Gemeinden und Einrichtungen der Lutherischen Kirche in Lettland. Über die Jahre gab es ein unglaublich starkes Caritatives Engagement, Austausch, Besuche und menschliche Begegnung. Gemeinsam hat man gelernt, wie man bei aller Ähnlichkeit doch sehr unterschiedlich ist – und zwar nicht nur bei Leibgericht, Landschaft und Wetter, sondern gerade auch in der Bewertung von Dingen und Verhalten. Und man hat gelernt, dass man bei aller Unterschiedlichkeit doch auch ganz schön ähnlich ist, wenn es darum geht, ein gottgefälliges und sinnerfülltes  Leben zu führen.

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Ramadan Mubarak!, 06.06.2016

RamadanIch fragte vor ein paar Tagen einen Vertreter einer muslimischen Gemeinde: „Wenn man Euch etwas Freundliches zum Ramadan sagen möchte, was könnte das sein?“ Die Antwort war: „Wünscht einfach einen gesegneten und friedvollen Ramadan“. Nun scheint es, als wäre dieser Wunsch noch wichtiger geworden.  Nach einem gewaltsamen Akt durch zwei Palästinenser in Tel Aviv zu Beginn des Ramadan und der wie zu erwartenden Gegenreaktion der Israelischen Staatsmacht stehen die Zeichen in Israel und Palästina und in Jerusalem nicht auf Frieden.

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Patricia geht ans andere Ende der Welt, 10.06.2016

Patricia schautund hört sich den Blogg Blickwexel anPatricia Fritze (19) ist in Schleswig Holstein schon weit rumgekommen. Mit ihrer Familie lebte sie in Flensburg, Garding, Tönning und nun in Ratzeburg. Doch jetzt geht es weiter weg. „Ich möchte gern über den Tellerrand blicken. Ich bin sehr interessiert an der Welt und möchte darum weit herumkommen, viel sehen und entdecken und Neues Lernen.  Mich stört sehr, dass Menschen oft denken, dass das, was sie für richtig halten, auch alle anderen für richtig halten müssen. Mir ist die Achtung vor der Wahrheit wichtig, die jemand anders für sich erkannt hat, auch wenn ich das nicht unbedingt teile. Darum möchte ich Menschen in anderen Teilen der Welt treffen – und mit ihnen, aus ihren Lebensbedingungen heraus und durch ihre Augen die Welt neu sehen lernen. So kam es, dass ich mir fest vorgenommen habe: Nach der Schule gehst du so weit von zu Hause weg wie möglich. … Dass das nun so gut klappt, hätte ich mir nicht vorgestellt!“

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Seht, da ist ein Mensch!, 03.06.2016

DSC05786Angelika Lichtenthäler – Mitarbeiterin im Frauenwerk und bei der Müttergenesung und geschätzte Kollegin war auf dem Katholikentag in Leipzig. Ich traf sie und fragte sie nach ihren Erfahrungen.

Sie empfand die Teilnahme dort als eine hilfreiche Unterstützung beim Blickwechsel auf die Welt und den Alltag. „Da wo wir engagiert arbeiten und uns mit unseren Talenten einbringen, sind wir zu Hause und fühlen uns wohl“, sagt sie.

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Der Ramadan beginnt (am 06.06.2016)

myimage1.phpIn einem großartigen interreligiösen Jahreskalender steht zum Beginn des Ramadan: „Beginn des muslimischen Fastenmonats Ramadan. Das Fasten gehört zu den fünf Säulen des Islam. Erwachsene (ab der Pubertät) enthalten sich an jedem Tag dieses Monats von Morgendämmerung bis Sonnenuntergang körperlicher Genüsse: Essen und Trinken, Geschlechtsverkehr und Rauchen. Für Kranke und Reisende usw. gibt es Ausnahmen.

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