Auto-Fasten, 22.03.2017

IMG_5691Geht nicht auto-matisch. Da muss man sich schon mal anstrengen, kann ich bestätigen.
Meine kleine Autofast bzw fast Auto Geschichte geht so (und soll dafür werben, dass Sie mir für den Blog ähnliche oder völlig andere fast Auto Geschichten mailen)

Fast Auto – also fast wäre ich wieder Auto gefahren, denn ich war spät dran, konnte den Fahrradhelm nicht finden, fühlte den Autoschlüssel schon in der Jackentasche und dann, als ich die Wohnung verließ, um zum ökumenischen Aschermittwochsgottesdienst zu fahren, fing es auch nach an zu regnen (hatte ich schon erwähnt, dass ich es auch irgendwie kalt fand?!)

Ich hatte den Autoschlüssel schon in der Hand – da konnte ich mich – im letzten Augenblick doch beherrschen und bin dann auf das Fahrrad gestiegen. Stolz auf mich kam ich bei der Aegidienkirche an, als ich feststellen musste, dass ich zwar immer noch den Autoschlüssel nicht aber den Schlüssel für das Fahrradschloss dabei hatte. Was also tun? Vor einem Jahr hatte man mir mein angeschlossenes Rad während eines Gottesdienstes geklaut – und nun sollte ich es unangeschlossen vor der Kirche stehen lassen? Ok so kam es zur zweiten mutigen Entscheidung des Abends: ich war bereit es zu wagen.
– und Tataaa! Nach dem Gottesdienst war das Rad noch da – ich hatte einen interessanten und inspirierenden Gottesdienst miterlebt (in zwei blogs zuvor kann man statements daraus nachlesen) – noch etwas:
Mein Autoschlüssel war immer an dem Schlüsselbund mit dem Wohnungschlüssel. Das förderte die Entscheidung für das Autofahren. Nun hängt der Fahrradschlüssel daran – und ich muss sagen, dass das hilft beim Autofasten.

Bitte lesen Sie gern auch noch mal den Auftakt der Pröpstin Petra Kallies nach (lassen Sie sich mitschnacken zum Autofasten – das darf man jeden Tag neu beginnen – und schreiben Sie mir ihre Erfahrungen – Ihr Rolf Martin)

Beitrag Pröpstin Petra Kallies (28.02.2017):
Fasten? Hat nicht nur was mit Essen zu tun. Sondern mit Verzicht auf Gewohnheiten, die uns nicht gut tun. Das Auto für kurze Strecken benutzen ist so ein Beispiel. Dabei gibt es eine wunderbare Alternative: Das Fahrrad wird in diesem Jahr 200 Jahre alt. Daher der Vorschlag von Pröpstin Petra Kallies: Sieben Wochen lang öfter mal das Fahrrad nehmen.

Hintergrund: Der Kirchenkreis ist Teil des „Aktionsbündnisses ´Lübeck fährt Rad´“, das anlässlich des 200. Geburtstags des Fahrrades im Jahr 2017 gegründet wurde. Ziel des Bündnisses ist, den Lübeckerinnen und Lübeckern möglichst viele Gelegenheiten aufzuzeigen, das eigene Auto stehen zu lassen und auf das Fahrrad umzusteigen – oder auch mal zu Fuß zu gehen.

Die Passionszeit ist eine gute Gelegenheit, mit guten Vorsätzen anzufangen. „Ich bin dienstlich gerne mit dem Rad unterwegs: gerade im Nahbereich ist man oft schneller als mit dem Auto, es gibt viele Abkürzungen durchs Grüne, und nach anstrengenden Terminen bekomme ich beim Radeln den Kopf wieder frei. Und es trägt dazu bei, Gottes Schöpfung zu bewahren“, sagt Pröpstin Petra Kallies. „Ich glaube zwar oft, dass die Zeit nicht reicht. Aber in der diesjährigen Fastenzeit werde ich verschärft prüfen, ob ich eine längere Strecke nicht doch radeln kann, im Rahmen der bisweilen zeitlich engen Möglichkeiten.“

Sind Sie auch dabei? Teilen Sie uns gerne Ihre Fahrrad-Fasten-Erfahrungen mit. Unser Ökumenepastor Rolf Martin (rmartin@kirche-ll.de) wird Ihre Erfahrungen (in Auswahl) sammeln und sie  im Blog des Kirchenkreises veröffentlichen (https://blickwexxel.com).

Ach ja: Helm und Cape nicht vergessen!

 

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